31.05.2026 -- 213.686// Zuwachs zum 30.04.2026: 7.376

Kirill Alexejewitsch, 23 Jahre
Kirill Alexejewitsch Schurawlew (09.01.2002 - 04.01.2025) stammte aus der städtischen Siedlung Baljaga in Transbaikalien. Der Ort entstand durch den Bau der Transsibirischen Eisenbahn, sein Bahnhof liegt am Streckenkilometer 5.804 ab Moskau. Kirill wollte Sportlehrer werden, brach die Ausbildung ab und wurde wie so viele Gescheiterte dann halt Schweißer. Dafür zog er voller Enthusiasmus in den Krieg, meldete sich am 9.12.2024 freiwillig und „wurde aufgrund seines großen Kampfgeistes umgehend zum Gruppenführer ernannt (Nachruf)“. Diese „Ehre“ brachte ihm am 4. Januar 2025 den schnellen Tod - bei seinem ersten Einsatz.
Ruschan Ilgisowitsch, 19 Jahre
„Dies ist eine schockierende und ungerechte Tragödie. Mein Beileid. Noch vor Kurzem saß er an seinem Schultisch, und heute ist er tot. Ohne auf die Einberufung zu warten, meldete er sich freiwillig an die Front, auf der Suche nach Heldentum, und starb. Die Gesellschaft sucht oft die Schuldigen unter Generälen oder Agitatoren und fragt: „Wer schickt Kinder an die Front?“ Doch die Wurzel des Problems liegt tiefer: Die Verantwortung für den Tod unserer Kinder an der Front tragen wir alle. Wir selbst haben die Regierung des Landes unfähigen Führern anvertraut und dulden Diplomaten, die unfähig sind, Frieden auszuhandeln“, schrieb Sagir als Kommentar unter den Nachruf. Ruschan Ilgisowitsch Italmasow (24.01.2006 - 03.10.2025) stammte aus dem großen Dorf Askarowo in Baschkortostan. Ruschan wurde am 24.04.26 beigesetzt.
Ramil Madychatowitsch, 25 Jahre
Ramil Madychatowitsch Kasguschin (11.02.2001 - 18.04.2026) wuchs im Dorf Kosch-Agatsch in der russischen Teilrepublik Altai auf. Das weitläufige Dorf hat etwa 7.400 Einwohner, liegt auf knapp 2.000 Meter Höhe und gehört zu den trockensten und im Winter kältesten Orte im Altai. Nach der Schule wollte Ramil eine Ausbildung am Technischen College Nowosibirsk machen, er hat sie wohl nach einem Jahr abgebrochen. Ohne abgeschlossene Ausbildung und ohne Arbeit meldete er sich im Jahr 2025 freiwillig. Wahrscheinlich wurde er auch zum Drohnenbediener ausgebildet. Er hat an der Front nicht überlebt.

Sergei Alexandrowitsch, 19 Jahre
„Wenn man solche Nachrichten liest, empfindet man nichts als Leere und Wut. Der Junge ist erst 19 Jahre alt, sein ganzes Leben noch vor sich. Doch statt einer Zukunft hat er nur ein Todesdatum. Das Schlimmste daran ist, dass erwachsene Männer Entscheidungen treffen und sehr junge Menschen dafür bezahlen müssen“, schrieb Jelena unter den Nachruf. Sergei Alexandrowitsch Schindajew, geboren am 8. Juli 2006, stammte aus der Großstadt Rubzowsk in der Region Altai. Am 16. April 2026 wurde er getötet.

Roman Wladimirowitsch, 19 Jahre
Haltlosen Versprechungen hat Roman geglaubt. Er hatte einen Abschluss im Fach Bankwesen, musste danach seinen Wehrdienst ableisten und wurde bedrängt, einen Zeitvertrag mit dem Militär abzuschließen. „Du wirst zum Drohnenpiloten ausgebildet und bist weit weg vom Kampfgebiet“, wird den jungen Männern meist gesagt. Im Dezember 2025 begann Romans Drohnenausbildung, am 12. April 2026 wurde er getötet. Roman Wladimirowitsch Belonosow wurde am 21. Februar 2007 im Dorf Zun Churai mit weniger als 400 Bewohnern in Burjatien geboren.
Andrej Alexandrowitsch, 18 Jahre
„Aufgewachsen auf der Straße“, ist das Motto von Andrejs Schwester und das könnte man auch von Andrej sagen. Mit 16 Jahren wurde er mitten im Januar öffentlich gesucht und nach einem Tag auch gefunden. Auch Andrej meldete sich kurz nach seinem 18. Geburtstag freiwillig. Andrej Alexandrowitsch Apollonow, geboren am 11.07.07, wuchs in der Stadt Sorotschinsk in der Oblast Orenburg auf. Am 20. April 26 wurde er begraben.
Jaroslaw Wjatscheslawowitsch, 22 Jahre
Der junge Mann auf dem Foto ist Jaroslaw Wjatscheslawowitsch Tagryt, ein Eskimo, geboren am 29. Mai 2003 im Dorf Lawrentija im Autonomen Kreis der Tschuktschen. Er war war Mitglied des Folkloreensembles „Atasikun“ und arbeitete er als Lichtdesigner am Oleg-Kuwajew-Tschukotka-Dramatheater. Auch er wurde ein Opfer der russischen Propaganda. Seine Schule schickte ihn und zwei Mitschüler im Jahr 2023 nach Rostow am Don, um Verwundete aus seiner Heimat zu besuchen - natürlich unter Aufsicht einer Funktionärin. So kam es, dass auch Jaroslaw meinte, seine Eskimo-Heimat in der Ukraine verteidigen zu müssen. Im Oktober 2025 reist er an die Front, am 18. März 2026 war er tot.

Iwan Wassiljewitsch, 19 Jahre
Iwans kurzer Lebensweg war vorgezeichnet. Er war Mitglied der „Jugendliga“ in seiner Heimat und genoss dort eine entsprechend „patriotische“ Erziehung (Foto 1, 2). So meldete er sich freiwillig und war zwei Monate nach seinem 19. Geburtstag tot. Iwan Wassiljewitsch Dudin, 14. Juli 2006 – 26. September 2025, wurde im Dorf Oktjabrski im Pawlowsk-Bezirk der Region Krasnodar am 15.04.26 begraben.
Iwan Alexandrowitsch, 20 Jahre
„Inko - der tätowierte Rapper aus Magnitogorsk“, so bezeichnete sich Iwan selbst in seinem VKontakte-Status. Früher mal ein unscheinbarer Junge, zuletzt hatte er ein Spinnennetz auf der rechten Backe, zahllose Tatoos und das Wort „Liebe“ auf den Bauch gestochen. Ende des Jahres 2023 kam er zur Erkenntnis, dass das Töten lukrativer ist als Rappen. Das Wort Liebe war dann nur ein Versehen. Höchst wahrscheinlich hat er keine zwei Monate an der Front überlebt. Iwan Alexandrowitsch Grinko (17.02.2004 - 10.02.2024) lebte in der Großstadt Magnitogorsk in der Oblast Tscheljabinsk.

Nikita Dmitrijewitsch, 18 Jahre
„Mein Schatz, ich vermisse dich unendlich. Worte können meine Gefühle nicht beschreiben, mit denen ich dir das schreibe. Ich erinnere mich noch, wie wir uns ein Brötchen geteilt haben, und du hast mir immer noch mehr gegeben“, schreibt Viktoria und hat danach ihr Profil bei VKontakte gelöscht. Nikita war auch ein begeisterter jugendlicher Z-Krieger, der sich gern in martialischer Verkleidung zeigte. Nikita Dmitrijewitsch Perewoskin (25.06.2007 - 02.04.2026) stammte aus der Stadt Miass in der Oblast Tscheljabinsk.

Oleg Kuperasow, 18 Jahre
„Hier schreibt Olegs Großmutter. Unser Oleg ist am 14.08.25 ums Leben gekommen, das haben wir erst vor kurzem erfahren. Er galt als vermisst. Nun gilt er als tot. Aber seine Leiche wurde noch nicht aus dem Gebiet der Selbstverwalteten Volksrepublik Donetsk, aus dem Ort Kolodzi, geborgen. Wann sie überführt wird und wann die Beerdigung stattfindet, ist noch nicht bekannt. Ich werde wieder schreiben“, VKontakte-Status von Oleg. Der junge Mann war voll Begeisterung für den russischen Angriffskrieg und die Spezialeinheiten. Das Resultat: Oleg war gerade mal 62 Tage lang 18 Jahre alt. Oleg Kuperasow (13.06.2007 - 14.08.2025) wuchs in der Siedlung Nekrassowskoje in der Oblast Jaroslawl auf.

Artjom Vitaljewitsch, 18 Jahre
„Besiege heute dein gestriges Ich; morgen wirst du die niederen Instinkte der Menschen besiegen“, war das Motto von Artjom auf seinem Status bei VKontakte. Dafür hat er sich gleich acht Jahre älter gemacht. „Er war doch nur ein Kind“, war der vorherrschende und treffendere Tenor zur Meldung seines Todes. Artjom Vitaljewitsch Popow (16.01.2007 - 24.12.2025) kam aus der Stadt Nischneudinsk in der Oblast Irkutsk und hatte sich freiwillig gemeldet.
Sergej Sergejewitsch, 19 Jahre
Sergej Sergejewitsch Ifimow (31.10.2005 - 12.07.2025) stammte aus einem kleinen Dorf in der Nähe der Stadt Bor in der Oblast Nischni Nowgorod. Wir haben Sergej zusammen mit seinem Onkel hier schon vorgestellt. Seine Schwester träumt davon, ihren Bruder zu rächen.

Artschin Arschanowitsch, 19 Jahre
Wir haben Fotos von Artschin mit 10, 12 und 15 Jahren gefunden. Warum er in den Krieg gezogen ist, ergibt sich aus seinen Internetspuren nicht. Artschin Arschanowitsch Kereksibessow (04.12.2005 - 17.09.2025) wuchs in Gorno-Altaisk in der russischen Teilrepublik Altai auf. Er war ethnischer Altaier und hatte sich wahrscheinlich während seines Wehrdienstes zum Kriegsdienst „überzeugen“ lassen. Er lieferte Nachschub an die Front, eine Drohne flog in das Fahrzeug und Artschin hatte eine offene Wunde am Bein und weitere Verletzungen an Schulter und Kopf. Niemand hat ihn evakuiert, so starb er qualvoll im Dreck neben der Piste. Das Nachlassregister bestätigte seinen Tod.

Kirill Olegowitsch, 19 Jahre
Wieder eine Waisengeschichte: Kirill Olegowitsch Tschetschenin, wurde am 8. April 2007 geboren und landete in einem Waisenhaus. Mit elf Jahren wurde er adoptiert und lebte bei der Pflegefamilie im kleinen Dorf Poperetschnoje in Burjatien. Nach der Schule begann er eine landwirtschaftliche Ausbildung, die er bereits nach dem ersten Jahr abbrach. Am 12.08.25 unterschrieb er einen Zeitvertrag beim Militär, landete in einer Drohneneinheit und wurde am 19.04.2026 getötet.
Renat Ismailowitsch, 20 Jahre
„Renat kam vor zwei Jahren als Freiwilliger aus Moskau, als er gerade 18 Jahre alt geworden war… Er ging aus Pflichtgefühl, weil er so erzogen wurde: nicht gleichgültig gegenüber dem Leid anderer zu sein. Er wählte den Weg des Kriegers! Renat entwickelte sich vor den Augen aller von einem Jungen zu einem Mann“, schreibt die Brigade „Pjatnaschka“ in ihrem Nachruf. „Pjatnaschka“ ist eine mafiöse Einheit, die bereits seit 2014 im Donbass wütet, die wir hier vorgestellt haben. Renat Ismailowitsch Mamlejew wurde am 02.07.2005 geboren, den 21. Geburtstag hat er nicht mehr geschafft. Er wurde am 26.03. getötet.

Nikon Wassiljewitsch, 19 Jahre
Nikon Wassiljewitsch Mandarow, (Rufname "Japaner"), 19 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: Unbekannt
Todesdatum: Unbekannt (Beerdigung: 03.04.2026)
Diensttyp: Wehrpflichtiger, der einen Vertrag unterschrieben hat (wurde im November 2025 zum Wehrdienst einberufen)
Wohnort: Vilyuiski Ulus
Telegram-Kanal „Die Toten der Republik Sacha“ vom 02.04.26
Amantur Alischerowitsch, 21 Jahre
Amantur Alischerowitsch Saribajew, geboren am 28.07.2002, getötet am 25.11.2023, lebte in Moskau. Vermutlich war er kirgisischer Abstammung und starb für die russische Welt.

Denis Romanowitsch, 20 Jahre
Das ist Denis, als er im Oktober 2012 acht Jahre alt war. Das ist Denis 12 Jahre später als Freiwilliger in der russischen Drohnenarmee. Und das ist das Grab von Denis. Denis Romanowitsch Fedorow (29.10.2005 - 14.11.2025) stammte aus der Stadt Rewda in der Oblast Swerlowsk. Am 31.03.26 wurde er bestattet.

Nauryzbek Maidanowitsch, 18 Jahre
Das Foto von Nauryzbek wurde am 25.04.2025 veröffentlicht. Anfang Mai war er dann schon tot. Aber eigentlich war dieser frühe Tod schon lange vorgezeichnet (VK-Status). Mit 15 Jahren war er aktives Mitglied bei der Junarmija, der russischen Jugendarmee. Und auch privat lief er in Uniform durch sein Heimatdorf. Als er 18 Jahre alt wurde meldete er sich sofort freiwillig zum Kriegsdienst und wurde bei einem seiner ersten Einsätze getötet. Nauryzbek Maidanowitsch Kirejew, geboren am 22.03.2007, war eigentlich ethnischer Kasache und wollte sich als „guter“ Russe beweisen. Er lebte im großen Dorf Kulunda in der Region Altai. Das Dorf liegt etwa 20 km von der Grenze zu Kasachstan entfernt. Anfang 2026 wurde er beigesetzt.

Nikolai Wassiljewitsch Senko wurde am 30.03.1979 in Ulan-Ude geboren. Nach der Schule wollte er Schauspieler werden und schloss die Schule für Kunst & Kultur ab. Doch dann kam der Wehrdienst und danach orietierte sich Nikolai neu - er wurde Polizist. Im Jahr 2018 ging er im Rang eines Polizeimajors in den Ruhestand. Doch auch ihn lockte das viele Geld im Kriegsdienst. Als einfacher Soldat meldete er sich im November 2023 freiwillig und überlebte immerhin eineinhalb Jahre. Im März 2025 war auch sein Leben beendet.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
Das Dorf Uinskoje liegt in der russischen Region Perm mit etwa 4.000 Bewohnern. Vermutlich wurde in diesem Dorf ein Versuchsballon gestartet. In einer Information auf der VKonatkte-Seite der „Verwaltung des Stadtbezirks Uinsky“ wurde eine Anzeige der Verwaltung veröffentlicht. Danach werden Frauen in der Region Perm für den Kriegseinsatz rekrutiert. Die Behörden versprechen ein Gehalt von 210.000 Rubel pro Monat und einen Bonus von 1,5 Millionen Rubel für die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem russischen Verteidigungsministerium. Der Vertrag soll eine Laufzeit von einem Jahr beinhalten. (Allerdings können solche Verträge laut einem Erlass des Präsidenten so lange verlängert werden, solange die Mobilisierung nicht aufgehoben ist.)
Laut dem Informationstext können nur Frauen zwischen 18 und 35 Jahren einen Vertrag als Drohnenpilotin unterzeichnen, Frauen unter 45 Jahren dürfen sich für Positionen als Fahrerin für humanitäre Hilfstransporte bewerben.
Die Informationsseite wurde inzwischen gelöscht. Allerdings ist es uns gelungen, noch einen Screenshot der betreffenden Anzeige zu sichern (Original, deutsche Übersetzung.).
Die russische Zensur verbietet die genaue Berichterstattung über die vielen ukrainischen Drohnenangriffe auf Erdölraffinerien und Militärstützpunkte im ganzen Land. Die örtlichen Medien berichten deshalb nur sehr zögerlich über die Resultate und zitieren lieber staatliche Erfolgsmeldungen, dass wieder eine Vielzahl von Drohnen abgeschossen wurden.
In den Kommentaren zu den Berichten der großen lokalen Medien ließen die Bürger ihrer Wut freien Lauf und verspotteten Behörden und Regierung. Wir haben mehrfach solche Kommentare veröffentlicht.
In den letzten Tagen gab es erneut Drohnenangriffe auf die Region Krasnodar und St. Petersburg. Wieder wurde im Raum Krasnodar eine Erdöl verarbeitende Anlage in Brand gesetzt und bei St. Petersburg wurde ein Munitionslager angegriffen. Es kam zu Explosionen, die Bevölkerung in der Nähe wurde evakuiert.
Leserkommentare zu den Berichten von Fontanka in St. Petersburg sind jetzt nicht mehr möglich, die Funktion wurde deaktiviert.
17.04.2026
Sergej Jewgenjewitsch Jaschow, 32 Jahre alt
Status: Verstorben
Geburtsdatum: 03.08.1993
Todesdatum: 17.12.2025 (Beerdigung: 16.04.2026 in Ussuriysk)
Geburtsort: Olekminsk, Olekminsker Ulus
Todesort: Sewersk, Lugansk-Region
Dienstart: Vertragsdienst seit November 2025
Dienstort: Maschinengewehrschütze, 123. Motosturmbrigade
Kinder: 2
Die russische Staatsbank hat eine neue Tabelle über ihre Währungsreserven bis einschließlich 1. Mai veröffentlicht. Danach verkauft die Zentralbank seit Jahresanfang monatlich eine beträchtliche Menge an Gold - insgesamt knapp 28 Tonnen.
Russland dürfte durch den Verkauf etwa 3,7 Milliarden Euro eingenommen haben. Das russische Staatsvermögen wird aber nur zu einem geringen Teil, wenn überhaupt, bei den Bürgern ankommen. Der Staat benötigt die Einnahmen, um seinen Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
„Udmurtien gegen Koruption“ ist ein Telegram-Kanal, über den wir auch Meldungen über russische Kriegstote aus der russischen Teilrepublik Udmurtien beziehen. Der Gründer des Kanals, Iwan Elisejew, hatte bis zum Jahr 2021 das regionale Büro Alexej Nawalnys geleitet. Ende 2021 verließ auch Elisejew Russland, um einer Verhaftung zu entgehen.
„Udmurtien gegen Koruption“ wurde inzwischen in das russische Register der „ausländischen Agenten“ aufgenommen. Iwan Elisejew wurde aktuell vom russischen Innenministerium zur Fahndung ausgeschrieben.
Am 13. und 14. Mai startete Russland den größten Drohnenangriff auf Kiew und die gesamte Ukraine. Moskau setzte 1.567 Drohnen und 56 weitere Raketen ein. Allein in Kiew wurden 24 Menschen getötet.
Zwei Tage später griffen ukrainische Drohnen zum ersten Mal in großem Umfang die Region Moskau an. Ziele waren eine Erdölraffinerie und Betriebe mit militärischer Produktion. Mindestens drei Menschen wurden getötet.
Zum Bericht des Moskauer Internetportals MSK1 über die Schäden, gab es auch einige interessante Kommentare: