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31.01.2026 -- 182.890 // Zuwachs zum 31.12.2025: 9.335
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Original geschrieben von Lucy
Leute die mich mögen schreiben PN und die mich nicht mögen schreiben eben "böse-böse" in den Thread
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Original geschrieben von Ben-99
@Lou
"¦ auch Du selbst hast oft genug in diesen Wunden herumgestochert "“ wie ich selbst ja auch. Aber was ist denn nun Deine persönliche Meinung zu der gegenwärtigen Situation? So aus dem Bauch heraus würde ich mal schätzen, daß auch Du niemanden wüßtest, der zur Zeit auch nur annährend als qualifizierter Nachfolger von ihm in Betracht kommen könnte.
Gruß Ben
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Ein Mann in seinem Alter hat eigentlich im Krieg nichts verloren. Viktor Alexejewitsch Utjaschew wurde am 26.01.1963 im Dorf Iwolginsk in Burjatien geboren. Er arbeitete vorwiegend als Fahrer für unterschiedliche Firmen. Im Juni 2023 meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst, will aber das so nicht gewusst haben. Zumindest behauptete er das in einem Verhör durch ukrainisches Militär. Viktor war im Oktober 2023 in Kriegsgefangenschaft geraten. Doch auch Viktor bekam eine zweite Chance zum Sterben. Nach einem Gefangenenaustausch wurde er vom russischen Militär erneut an die Front geschickt. Er wurde am 12. Januar 2025 getötet.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
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