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31.03.2026 -- 199.201// Zuwachs zum 28.02.2026: 8.227
Original geschrieben von Shadow
@Anybodies:
Dass ich auf Read Only gesetzt wurde, ist mir glücklicherweise nicht entgangen. Du schreibst, es ist die Zeit, in der man über seine "Fehler" nachdenken sollte. Aber was ist, wenn man darüber nachdenkt, seine Meinung über die Sperrung an den Verantwortlichen, AA, mitteilt, und dann keine Antwort erhält? Dann weiß man auch nicht weiter, und muss das ganze öffentlich der Community mitteilen. Denn ein Board Leben als Silent Reader macht nicht so viel Spaß, wie ein aktives Mitglied. Ich hoffe, du stimmst mir in diesen Punkten zu.
Original geschrieben von BlueStar
@Anybodies
Wie man es macht , ist es auch schon falsch.
Analysiere mal die Gegebenheiten:
Shadow sofort sperren.
"--- read only
"--- second chance (hatte er)
BlueStar

Vater & Sohn Mylnikow aus dem Dorf Bargusin in Burjatien meldeten sich freiwillig zum Krieg in der Ukraine und kamen nicht lebend zurück. Angefangen hatte der Sohnemann Ruslan Mylnikow, geboren am 14. Juli 2003. Nach der Schule arbeitete er ohne Ausbildung im Schichtbetrieb, so meldete er sich im August 2024 zum Militär. Vater Anatoli Mylnikow, geboren am 22. April 1983, arbeitete im 250 km entfernten Ulan-Ude und hatte keine Lust mehr zum pendeln. Im Oktober 2025 schloss auch er einen Vertrag. Sohn Ruslan wurde am 12. Dezember 2025 getötet, am 13. März 2026 starb Vater Anatoli an seinen Verletzungen in einem Krankenhaus.

Nachdem die Aufmerksamkeit zu unseren Veröffentlichungen wächst, eine kurze Information zu OskarMaria.
Unter diesem Pseudonym war der Initiator im Internet seit über 25 Jahren recht unregelmäßig präsent. Ab dem Jahr 2014 hat er hier über die Situation in den von Russland besetzten Gebieten des Donbass geschrieben. Als einer der ersten Journalisten überhaupt informierte er über die damals neu gegründete Gruppe Wagner.
Beruflich war er seit den 80-iger Jahren Geschäftsführer von diversen Medienunternehmen im Printbereich. Jetzt im Ruhestand, Kinder erwachsen, bleibt etwas mehr Zeit, die gesammelten Erfahrungen zusammen mit wenigen Mitstreitern für dieses Projekt zu nutzen.
Nachtrag: OskarMaria– das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. „Verbrennt mich!“ schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, „nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!“ Schließlich floh er in die USA – dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.
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