trauerRusslands Präsident schickt die Jugend seines Landes in einen verbrecherischen Krieg. Wie viele russische Soldaten inzwischen in der Ukraine ihr Leben gelassen haben, kann auch der Autor nicht aufklären. Die großen russischen Medien und die lokalen Zeitungen der Großstädte schweigen sich darüber aus.

Berichte aus:   Altai Region  -- Baschkirien -- Burjatien -- Chakassien -- Dagestan -- Irkutsk -- Kaliningrad -- Kostroma Region -- Krasnodar Region -- Nischni Nowgorod -- Nordossetien -- Nowosibirsk-- Omsk -- Orenburg Oblast  -- Pensa -- Perm -- Rjasan -- Samara -- Saratow Region -- St. Petersburg und Oblast Leningrad -- Tartarstan -- Tjumen -- Tscheljabinsk -- Tuwa -- Twer -- Udmurtien -- Uljanowsk -- Ural -- Wolgograd --

--Zwischenresümee 20.04.22 --

Aber Russland ist groß und in den russischen Weiten läst sich nicht alles unterdrücken. Dort sind die lokalen Zeitungen, Webseiten und sozialen Medien der verschiedenen russischen Regionen voll von Meldungen, dass wieder ein junger Mann sein Leben bei einer "Spezialoperation" in der Ukraine verloren hätte.

Einen Teil dieser Berichte wollen wir hier dokumentieren. Es sind die wörtlichen Übersetzungen ins Deutsch aus den Webseiten der Regionen. In der Regel kann jeder Leser mit dem passenden Link das Original aufrufen – wenn es nicht bis dahin gelöscht wurde. Aber alle Meldungen über gefallene Soldaten werden zumindest gelistet.

Und noch etwas fällt auf. Die ethnischen Minderheiten Russlands kommen in den Todeslisten gehäuft vor. Man könnte vorschnell urteilen, dass Russland diese als Kanonenfutter missbraucht. Richtig aber ist, dass der Eintritt in die Armee oft der einzige Weg in den entlegenen Gegenden ist, um der weit verbreiteten Arbeitslosigkeit, Armut und dem Alkoholismus zu entkommen.